Dr. DP Ralf Vogt
Leipziger Straße 36a
D-04178 Leipzig Deutschland
 








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Symposium Traumapotenziale VI:

Traumapotenziale VIDas sich verändernde Trauma-Gedächtnis
16. und 17. Juni 2017 in Leipzig

mit Dr. phil. Rosemarie Barwinski, PhD Renée P. Marks, PhD Valerie Sinason, DP Thomas Haudel und MSc Psych Winja Lutz, Salina Centgraf, Sabine Hampf, DP Irina Vogt und Dr. DP Ralf Vogt

Wichtige Bücher der neueren Zeit:

   
Vogt, R. (Hg., 2016): Täterbindung – Gruppen­therapie und Soziale Neuro­biologie   Vogt, R. (Hg., 2014): Trauma, Zeitschrift für Psycho­trauma­tologie und ihre Anwen­dun­gen. Schwer­punkt: Täter­intro­jekte   Vogt, R. (2014):
Verleumdung und Verrat – Dissoziative Störungen bei schwer trauma­tisierten Men­schen als Folge von Ver­trauens­brüchen
         
SPIM30     Kongressbuch 2
Vogt, R. (2014):
SPIM 30 – Behand­lungs­modell disso­ziativer Psycho­trauma­störungen
  Vogt, R. (Hg., 2012): Täterintrojekte – Dia­gnostik und Behand­lungs­modelle disso­ziativer Struk­turen   Vogt, R. (2010):
Ekel als Folge trauma­tischer Er­fahrungen - Psycho­dyna­mische Grund­lagen und Stu­dien, psycho­thera­peu­tische Set­tings, Fall­bei­spiele



Herzlich willkommen auf meiner Website

Eine kurze Einführung zu meiner Person: Ich bin über 30 Jahre im Bereich der Psychotherapie tätig und arbeite davon ca. 20 Jahre mit Traumapatienten verschiedenster Schweregrade. Zusammen mit meiner Frau, die ebenfalls Psychotraumatologin, mit einer Reihe von psychotherapeutischen Qualifikationen ist (vgl. Vita DP Irina Vogt), haben wir 2002 das Trauma-Institut-Leipzig gegründet, wo wir Fortbildungen für Traumapsychotherapeuten, Traumafachberater und Traumafachpädagogen anbieten. Wir vermitteln neben klassischem Psychotraumahandwerk auch unseren über die Jahre selbst entworfenen integrativen SPIM 30-Ansatz, welcher neben den Traumaspezifika auch neuere analytische, körperpsychotherapeutische, systemische und integrative sowie verhaltenstherapeutische Bausteine (s.u. und Fachliteratur SPIM 30, Vogt, 2014) aufweist. Die Curricular führen wir im In- und Ausland für Fachkollegen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Rettungssanitäter, Flüchtlingsbetreuer u.a. Berufsgruppen auch angepasst an die Bedürfnisse der Interessentengruppen durch. Interessenten können sich jederzeit per E-Mail im Sekretariat unserer ambulanten Vollzeitpraxis oder im Sekretariat des gemeinnützigen Trauma-Institut-Leipzig melden, damit wir Ihre individuellen Wünsche beantworten können. Neue Traumapatienten können wir selbstverständlich aufgrund der großen Therapieplatznachfrage nicht wie gewünscht erfüllen. Als praktikabelster Weg erwies sich über die Jahre in der Regel u.a. Therapeuten und Helfer verschiedenster Qualifikation fortzubilden und zu trainieren und schrittweise dazu befähigen, ihre hilfebedürftigen Klienten erfolgreich mit neuen Zusatzmethoden zu stabilisieren, dosiert zum Verständnis psychotraumatischer Prozesse in Körper, Seele und Geist zu befähigen als auch die schwierigen Traumaszenen stufenweise durchzuarbeiten (je nach Zulassung etc.). Das besondere unseres Behandlungsmodells SPIM 30 ist sicherlich der Fakt, dass wir ein besonders großes Therapieinventar für von Menschen gemachten Psychotraumata geschaffen haben, mit welchen besonders komplextraumatisierte/dissoziative Traumanachfolgestörungen langfristig sowohl im Sinne ihrer hirnphysiologischen Informationsverarbeitungsstörung (Traumaszenengedächtnis) als auch im Rahmen ihrer traumatisch gefärbten Bindungs- und Beziehungsstörung (was Klienten zum Teil anfangs noch unbewusst ist) als auch im Kontext ihrer sozialen Traumaprägung (Furcht vor Gruppen und Sozialgemeinschaft, ängstliche oder enttäuschte Abkehr von der Welt, posttraumatische Impulsstörungen der Aggression, Mängel in der Selbstwirksamkeit u.v.a.). Das Modell SPIM 30 heißt dabei in der Langform: Somatisch-Psychologisches, Interaktives Modell in der Standardversion 30 (aktueller Überarbeitungsstand) für komplextraumatisierte/dissoziative Störungen. Die aktuell in Fortbildungen vermittelten 30 Traumamodellkriterien sind:

  1. Soma-Psyche-Wechselwirkung
  2. Transparenz und Handlungsorientierung
  3. Flexible Klienten- und Therapeutenrollen
  4. Anschauliche und ausführliche Psychoedukation
  5. Homöostatische Dynamik von Regulationszuständen
  6. Ressourcen- und Kooperationsorientierung
  7. Untersuchung retraumatisierender und täterchronifizierender Bedingungen
  8. Diagnostik der prä-, peri- und postnatalen sowie der frühkindlichen Entwicklungsumstände
  9. Schweregradbezogene Erinnerungsqualitäten
  10. Beseelbare Therapieobjekte
  11. Emotionale Nachnährung gegen Hyperarousals
  12. Kind- und bindungsorientiertes Spielen
  13. Affektdiagnostik und –regulation (posttraumatische Impulse)
  14. Einbeziehung transgenerationaler Psychotraumata
  15. Einbeziehung aller aktuellen Einflussbedingungen
  16. Einbeziehung von Lebenspartner und Lebenspartnerinnen
  17. Mentalisierungshilfen für Frühtraumatisierte
  18. Freie Gruppenangebote – KPM und NVM (soziales Netzwerk)
  19. NVM-Gruppen als Probenetzwerke
  20. Therapeutenkontinuität (Bindungsstabilität)
  21. Gemeinsame Settinganalysen (Beziehungskooperation)
  22. Rollenspiel- und Fähigkeitstraining (Skilltraining)
  23. Schweregradmodell der Regulationszustände
  24. Täterintrojekte (Konzept der Internalisierung)
  25. Externalisierung (Veränderungsmethodik)
  26. KSHP-Settings (Handlungsorientierung)
  27. Psychotraumaexposition mit LMDR
  28. Stufenkonzept der Traumaexposition (schweregradbezogen)
  29. Stetige Therapieverlaufs- und Ergebnisforschung
  30. Einbeziehung von interdisziplinärem Fachwissen
Lassen Sie sich nicht von der Vielzahl dieser Kriterien abschrecken. Das ist alles einfach durch die Fort­bildungs­kurse zu verstehen. Es war aber durch unsere Mitgliedschaft im europäischen (ESTD) und inter­nationalen Fach­verband (ISSTD – Dr. Vogt Past-Boardmember dieser Fach­gesellschaft und Träger des Fellow Award für besondere theoretische und praktische Beiträge) notwendig geworden die wichtigsten Kriterien zur Unter­scheidung von anderen Behandlungs­modellen herauszuarbeiten. Viele unserer geachteten Kollegen bieten sehr unterschiedliche Trauma­therapie­modelle an und so war es einfach notwendig geworden, die wichtigsten Inhalte transparent werden zu lassen. Die größten Unterschiede zu anderen Behandlungs­modellen sind auszugsweise:
  • die größere und anschauliche Psychoedukation für frühgeschädigte Traumapatienten (Kindbegriffe mit präverbalen Defiziten)
  • die größere und breitere Vielfalt von therapeutischen Settings unter Einbeziehen von Körperinterventionen, handlungsaktiven Settings zur Diagnostik, Stabilisierung und Traumaintegration
  • Einsatz mehrerer Expositionsverfahren zur Trauma­szenen­bearbeitung je nach Patienten­neignung (z. B. Screen, LMDR, FBM, KSHP)
  • Verwendung von präverbalen Symbolisierungsmedien für Frühtraumatisierte (beseelbare Therapieobjekte)
  • Ganzheitliches Konzept von Regulationszuständen von gesund bis hochpathologisch
  • Umgang mit Aggressionen, Affekten und Impulsen als Traumaprägungen (was zunächst auch noch unbewusst sein kann) – in der Konzeption der Täterintrojekte
  • Nachnährungs­settings zur Tiefen­entspannung
  • Arbeit mit Kindern- und Erwachsenen im Einzel- und Gruppen­setting als Angebot eines gestaffelten bindungs­orientierten Vorgehens

Man kann den Umgang des durch Langzeit­forschung verfeinerten Konzeptes in Schnupper­kursen in unserem Institut kennenlernen oder Vorträge, Seminare für ihre Einrichtung buchen.

Meine Tätigkeitsfelder im Überblick:

  1. Zusammen mit meiner Frau Inhaber einer psycho­therapeu­tischen Gemeinschafts­praxis
  2. Zusammen mit meiner Frau Leitung des Trauma-Institut-Leipzig (TIL) worin
    1. Fortbildungscurricular für Trauma­psychothera­peuten Trauma­fachberater Traumafachpädagogen durch das TIL trainiert werden und
    2. allgemeine Fortbildungen zur Psychotraumatologie oder universellen Psychotherapie, sowie sozialen Aktivitäten in breiter Form über die Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie vermittelt werden
  3. Zusammen mit meiner Frau bin ich im wissenschaftlichen Beirat der Fachzeitschrift „Trauma“ (Asanger Verlag, Kröning).
  4. Zusammen mit meiner Frau organisieren wir wissenschaftliche Fachtagungen in der Reihe Traumapotenziale zu aktuellen Themen unserer Praxis

    Rückblick:
    2007 Fachsymposium: Körperpotenziale (Einbeziehung des Körpers in die Traumatherapie
    2009 Fachsymposium: Ekel (ein besonderes Leitsymptom für Komplextraumatisierte)
    2011 Fachsymposium: Täterintrojekte (Auswirkungen von Gewalterfahrungen auf die Selbst- und Fremdaggressivität Traumatisierter)
    2013 Fachsymposium : Verleumdung und Verrat ( ein komplexes Problem der Psychotherapie sowie Schwertraumatisierter und ihrer Umwelt)
    2015 Fachsymposium: Täterbindung (ein widersprüchliches und schwieriges Beziehungs- und Behandlungsthema dissoziativer Traumanachfolgestörungen)

    2017 geplante Fachtagung: Das sich verändernde Traumagedächtnis (ein kontrovers diskutiertes Thema der Traumarekonstruktion von Schwertraumatisierten)

Andere Inhalte können Sie über die Buttons bzw. die o.g. Webseiten anklicken.

Ihr
Ralf Vogt

 

Meine Tätigkeitsfelder:


Trauma-Institut-Leipzig

Leitung durch Frau DP Irina Vogt
Herrn Dr. rer. nat., DP Ralf Vogt

Psychotraumatologen (DeGPT) und körperorientierte Psychotherapeuten
(spezieller Ansatz: SPIM-20-KT)

Ausrichtung

  • Fortbildung zum Traumapsychotherapeuten zur Behandlung komplextraumatisierter u.a. Störungen (SPIM-20-KT)
    (TIL - Stand 01.04.2006)
    Geeignet zur Ergänzung des Behandlungsspektrums für PA, TP, VT und KJP für den ambulanten und klinischen Bereich
  • Fortbildung zum Traumafachberater
    (TIL - Stand 01.04.2006 nach DeGPT-Richtlinien)
    Geeignet zur Ergänzung des Beratungsspektrums von:
    • Ärzten verschiedener Fachrichtungen,
    • Dipl.-PsychologInnen,
    • Dipl.-PädagogInnen,
    • Dipl.-SozialarbeiterInnen,
    • Dipl.-SozialpädagogInnen,
    • Dipl.-HeilpädagogInnen,
    • BeratungslehrerInnen,
    • Krankenschwestern, Pfleger
    u.a. Disziplinen auf Anfrage unter Vorlage der Weiterbildungszertifikate.

Link zur Website: Trauma-Instituts-Website >>

Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie

Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie

Leitung durch Frau DP Irina Vogt
Herrn Dr. rer. nat., DP Ralf Vogt

Trauma- u. körperorientierte psychologische Psychotherapeuten
(spezieller Ansatz: SPIM-20-KT)

Ausrichtung

  • Schulenübergreifende Weiterbildung in Therapiekonzepten für Behandler sowie in Therapiekontexten für Betroffene,
  • vorrangig im Bereich der Trauma- und körperorientierten Einzel- und Gruppentherapie
  • Seminare durch Frau und Herrn Vogt in der Leipziger Akademie
  • Seminare und Vorträge durch Frau und Herrn Vogt in verschiedenen Instituten und Kliniken
  • Gasttherapeuten aus dem In- und Ausland
  • Ständige Aktualisierung der Angebote

Link zur Website: Akademiewebsite >>

Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis
DP Irina Vogt (Tiefenpsychologin) >>
Dr. rer.nat, DP Ralf Vogt (Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe) >>

Praxisangebote

Richtlinien-Verfahren der Krankenkassen :

  • tiefenpsychologisch-fundierte Einzelpsychotherapie
  • analytische Einzelpsychotherapie
  • Traumatherapie und imaginative Psychotherapie (KB)
    (als Bestandteil der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie)
  • Entspannungsverfahren
  • Psychodiagnostik

Angebot von Nicht-Richtlinien-Verfahren:

  • Trauma- und körperorientierte Einzelpsychotherapie für Erwachsene, Kinder und Familien
  • Trauma- und körperorientierte Gruppenpsychotherapie für Erwachsene
    (Leitung durch das Therapeutenpaar)
  • Dynamische Paartherapie (nach Willi und Moeller u.a.)
  • Supervision in trauma- und körperorientierter Psychotherapie
  • Supervision in tiefenpsychologischer und analytischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Teamsupervision
  • Familientherapie
  • Lösungsorientierte Kurzzeitpsychotherapie

Kontakt:

Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis
Dipl. Psych. Irina Vogt - Dr.rer.nat., DP Ralf Vogt
Leipziger Straße 36a
04178 Leipzig

Link zur Website: Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis >>

Telefonische Auskünfte zu unserem Angebot erteilt Ihnen Frau Pötzsch: Telefon: +49 341 44 29 127
Montag-Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 15:00 Uhr

Unser Praxis-Team:

DP Irina Vogt
Dipl. Psych. Irina Vogt
Dr. Ralf Vogt
Dr. rer.nat., DP Ralf Vogt
 
Frau Pötzsch
Büroorganisation
Anne Lange
QiGong
Herr Pardeycke
Technische Betreuung
Frau Michael
Raumpflege
       
       
   
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