Dr. DP Ralf Vogt
Leipziger Straße 36a
D-04178 Leipzig Deutschland
 








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Neuerscheinungen:

    SPIM30
Vogt, R. (Hg., 2016): Täterbindung – Gruppen­therapie und Soziale Neuro­biologie   Vogt, R. (Hg., 2014): Trauma, Zeitschrift für Psycho­trauma­tologie und ihre Anwen­dun­gen. Schwer­punkt: Täter­intro­jekte   Vogt, R. (2014):
SPIM 30 – Behand­lungs­modell disso­ziativer Psycho­trauma­störungen


Was ist SPIM-20/30-KT?

  • SPIM-20/30-KT heißt:
    Somatisch-psychologisch-interaktives Modell in der Standardversion 20 bzw. 30 für komplextraumatisierte / dissoziative Störungen
  • Standardversion 20 oder 30 bedeutet, dass es 20 bzw. 30 Hauptkriterien für die fachgerechte Umsetzung des SPIM-Ansatzes gibt, da es eine Reihe von anderen Psychotraumatherapiemodellen gibt, die andere Akzente setzen oder einige Bausteine weglassen usw.
    Die Basiskriterien sind definiert und können in der curricularen Fortbildung erlernt werden.
    Das Modell hat moderne psychoanalytische Grundlagen, welche u. a. familien-, verhaltens- und gestalttherapeutische Herangehensweisen einschließen, um die Mentalisierung der Klienten optimal zu fördern sowie um den mehrdimensionalen und zum Teil brüchigen emotionalen Spezialanforderungen von komplextraumatisierten / dissoziativen Störungen gerecht werden zu können.
  • Wichtige Unterschiede zu anderen Modellen der Psychotraumabehandlung sind:
    • Längere Psychoedukationsphasen für Patienten bzgl. Wissenserwerb für TraumapatientInnen mit über 50 Handouts, Schaubildern, vielen Paper-Pencil-Übungen und Begriffstrainings
    • Erforschung von analogen Kommunikationsstilen mittels handlungsorientierten Diagnostikstrategien sowie beseelbaren Therapieobjekten zur Untersuchung von atmosphärischen Übertragungsformen und psychotherapeutischer Arbeit mit geringer oder fokussierter Beziehungsspannung zwischen PatientIn und TherapeutIn
    • Paradigma von Schweregraden der Traumatisierung und Dissoziation mit Theoriebausteinen zur Übertragungs- und Introjektionsentstehung, um auch Opfer-Täter-Ketten genauer zu verstehen.
    • Settings zur emotionalen Nachnährung und Affektdifferenzierung für basisvernachlässigte und psychotraumatisierte Patienten. Bearbeiten von Aggressionsdefiziten und -überschüssen
    • Untersuchung von transgenerationalen Störungsweitergaben in bis zu drei Generationen in der Symptomgenese
    • Diagnostik und Bearbeitung von traumatischen Szenenbildern mit Handlungsstruktursettings und bilateralen Bewegungsabfolgen als Expositionssettings
  • Andere Theorie- und Praxisbausteine ähneln den allgemeinen Strukturen anderer Psychotraumacurricular von renommierten Instituten in Deutschland. Diese werden wertschätzend erwähnt oder mit integrativen Aspekten einbezogen.

Die Fortbildung beginnt mit einem Übersichts-Schnupper-Seminar, wo wesentliche Bausteine erläutert werden. Aufbaukurs und Zusatzseminare sind ebenfalls für alle berufsnahen Teilnehmer zugänglich.
Die besonderen Methodikseminare kann man wegen der didaktischen Gruppenfortbildungsstruktur nur als Gesamtblock – mit Vertrag – besuchen (s. spezielle AGB des TIL und curricular).
Anfragen können Sie jederzeit per Mail info@traumainstitutleipzig an uns senden.


Herzlich willkommen auf meiner Website

Wenn Sie sich für das spezielle Fachgebiet einer trauma- und körperorientierten Psychotherapie interessieren, sind Sie hier richtig gelandet.

Den beruflichen Hintergrund meiner Arbeit können Sie der VITAE entnehmen. Ich arbeite zusammen mit meiner Frau Irina (weitere Infos unter VITAE) im Bundesland Sachsen.

Den speziellen Ansatz zur trauma- und körperorientierten Psychotherapie für die Einzel- und Gruppentherapie entwickle ich seit ca. 1996 - bzw. gestalten wir zusammen seit 2000.

Kernpunkte des Herangehens sind bestimmte Strukturprogramme des stufenweisen Vorgehens in der Psychotraumatherapie für Erwachsene und Kinder / Jugendliche mit komplexen Traumatisierungen und dissoziativen Störungen. Das Konzept stützt sich auf besondere Formen der Beziehungsgestaltung unter zu Hilfenahme von "beseelbaren Therapieobjekten", wie es bei diesem Klientel zur Organisation eines spannungsmindernden und psychoedukativen Settings nach unserer Ansicht besonders nützlich ist. Die Mehrzahl der Settings sind eine strukturierte Abfolge von Spielhandlungen, imaginativen Settings, halt- und schutzspendenden Inszenierungen, Konfrontationssettings und Rollenspielstrukturen. Die therapeutische Arbeit ermöglicht sowohl einen relativ sanften Umgang mit Triggerreizen - als auch einen expressiv betonten Körperausdruck zur Stabilisierung oder Ermutigung von traumatisierten Patienten unter Berücksichtigung von Retraumatisierungsgefahren als auch der Vermeidung von Chronifizierungen bei Täterintrojekten etc.

Wichtige Kriterien der Arbeit sowie zu den verwendeten oder selbst entworfenen und gebauten Therapieobjekten finden Sie nach einer Reihe von Artikeln im teilmanualisierten Fachbuch Vogt, Ralf (2004): Beseelbare Therapieobjekte. Gießen: Psychosozialverlag.

Weitere Bücher und Artikel finden in meinen Veröffentlichungen.
Ein wichtiges Übersichtswerk zu unserem eigenen Therapieansatz finden Sie in dem Buch "Psychotrauma, State, Setting", erschienen im Psychosozial Verlag Gießen 2007. Hier sind sowohl die manualisierten Schrittfolgen, Teile der Handouts und viele Settingdarstellungen mit Fallbeispielen sowie eine erste Evaluationsstudie mit Prä-, Post- und Katamneseuntersuchungen enthalten. Der Titel des Behandlungsprogramms heißt SPIM-20-KT (Somatisch-Psychologisch-Interaktives Modell in der Standard-20-Version zur psychotherapeutischen Behandlung von Komplex-Traumatisierten Menschen und anderen Störungsgruppen). Die Basisvariablen der 20 Hauptkriterien lauten:

  1. Basisdimensionen: Soma-Psyche-Interaktion
  2. Transparenz und Standards
  3. Psychoedukation
  4. Settingbegründung und -verhandlung
  5. Rollenflexibilität für Patient und Therapeut
  6. Mutuelle Beziehungsstrukturen
  7. Körper- und Traumaorientierung
  8. Kombination von Diagnostik- und Lösungsorientierung
  9. Beseelbare Therapieobjekte zur Erweiterung des Therapieraumes
  10. Szenische Handlungsorientierung
  11. Spiel als Spiegel und Brücke der Seele-Körper-Wechselwirkung
  12. Nachnähren als Entwicklungsfokus
  13. Paradigma der Regulationsstates
  14. Kombination Einzel- und Gruppentherapie
  15. Therapeutenkontinuität
  16. Levels der Gruppentherapie
  17. Einbeziehung systemischer Einflussgrößen
  18. Transgenerationalität
  19. Rollenspieltrainings
  20. Durchgehende, transparente Therapieevaluation
Im Buch finden Sie die Erläuterungen zu den Konzeptdimensionen sowie eine Übersicht über alle wichtigen verwendeten Psychotrauma- und Therapiebegriffe (z. B. werden Übertragung und Introjektion in einem eigenen Definitionszusammenhang verwendet).

Wenn Sie als Berufskollegen (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter etc.) an unseren Seminaren teilnehmen, können Sie sich selbst einen fachlichen Eindruck von unserem Arbeitskonzept verschaffen (sh. www.leipzigerakademie.de). In unserer Weiterbildungsakademie biete ich, Ralf Vogt, auch selbsterfahrungsorientierte Kurse für den Gebrauch von beseelbaren Therapieobjekten an. Des Weiteren finden Sie auf dieser Seite Weiterbildungsangebote für punktuelle Themen zum Gebiet: Psychotrauma, Dissoziation, Körper, Erwachsenen- und Kinderpsychotherapie im handlungsorientierten Einzel- und Gruppensetting.

Curriculäre Ausbildungen führen wir derzeit nicht durch - bzw. arbeiten wir in diesem Zusammenhang für andere Institute durch (Seminare können im Sekretariat erfragt werden; regelmäßige Seminare z.B. in der KBAP Bonn vgl. dort).

Falls Sie konkret an den selbst gebauten Therapieobjekten für ihre Praxis oder ihre Klinik Interesse haben, so können Sie sich unter www.vogt-objekte.de über unser Angebot in kleiner Auswahl informieren (handmanufakturielle Produkte).

Beachten Sie bitte, dass das konkrete Design der Objekte urheberrechtlich geschützt ist. Bei den aufgestellten Textpassagen bitte ich Sie, diese mit genauer Quellenangabe zu zitieren. Vielen Dank für Ihr kollegiales oder freundschaftliches Verständnis!

Ihr
Ralf Vogt

 

Meine Tätigkeitsfelder:


Trauma-Institut-Leipzig

Leitung durch Frau DP Irina Vogt
Herrn Dr. rer. nat., DP Ralf Vogt

Psychotraumatologen (DeGPT) und körperorientierte Psychotherapeuten
(spezieller Ansatz: SPIM-20-KT)

Ausrichtung

  • Fortbildung zum Traumapsychotherapeuten zur Behandlung komplextraumatisierter u.a. Störungen (SPIM-20-KT)
    (TIL - Stand 01.04.2006)
    Geeignet zur Ergänzung des Behandlungsspektrums für PA, TP, VT und KJP für den ambulanten und klinischen Bereich
  • Fortbildung zum Traumafachberater
    (TIL - Stand 01.04.2006 nach DeGPT-Richtlinien)
    Geeignet zur Ergänzung des Beratungsspektrums von:
    • Ärzten verschiedener Fachrichtungen,
    • Dipl.-PsychologInnen,
    • Dipl.-PädagogInnen,
    • Dipl.-SozialarbeiterInnen,
    • Dipl.-SozialpädagogInnen,
    • Dipl.-HeilpädagogInnen,
    • BeratungslehrerInnen,
    • Krankenschwestern, Pfleger
    u.a. Disziplinen auf Anfrage unter Vorlage der Weiterbildungszertifikate.

Link zur Website: Trauma-Instituts-Website >>

Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie

Leipziger Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie

Leitung durch Frau DP Irina Vogt
Herrn Dr. rer. nat., DP Ralf Vogt

Trauma- u. körperorientierte psychologische Psychotherapeuten
(spezieller Ansatz: SPIM-20-KT)

Ausrichtung

  • Schulenübergreifende Weiterbildung in Therapiekonzepten für Behandler sowie in Therapiekontexten für Betroffene,
  • vorrangig im Bereich der Trauma- und körperorientierten Einzel- und Gruppentherapie
  • Seminare durch Frau und Herrn Vogt in der Leipziger Akademie
  • Seminare und Vorträge durch Frau und Herrn Vogt in verschiedenen Instituten und Kliniken
  • Gasttherapeuten aus dem In- und Ausland
  • Ständige Aktualisierung der Angebote

Link zur Website: Akademiewebsite >>

Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis
DP Irina Vogt (Tiefenpsychologin) >>
Dr. rer.nat, DP Ralf Vogt (Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe) >>

Praxisangebote

Richtlinien-Verfahren der Krankenkassen :

  • tiefenpsychologisch-fundierte Einzelpsychotherapie
  • analytische Einzelpsychotherapie
  • Traumatherapie und imaginative Psychotherapie (KB)
    (als Bestandteil der tiefenpsychologisch-fundierten Psychotherapie)
  • Entspannungsverfahren
  • Psychodiagnostik

Angebot von Nicht-Richtlinien-Verfahren:

  • Trauma- und körperorientierte Einzelpsychotherapie für Erwachsene, Kinder und Familien
  • Trauma- und körperorientierte Gruppenpsychotherapie für Erwachsene
    (Leitung durch das Therapeutenpaar)
  • Dynamische Paartherapie (nach Willi und Moeller u.a.)
  • Supervision in trauma- und körperorientierter Psychotherapie
  • Supervision in tiefenpsychologischer und analytischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Teamsupervision
  • Familientherapie
  • Lösungsorientierte Kurzzeitpsychotherapie

Kontakt:

Psychotherapeutische Gemeinschaftspraxis
Dipl. Psych. Irina Vogt - Dr.rer.nat., DP Ralf Vogt
Leipziger Straße 36a
04178 Leipzig

Telefonische Auskünfte zu unserem Angebot erteilt Ihnen Frau Pötzsch: Telefon: +49 341 44 29 127
Montag-Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 15:00 Uhr

Unser Praxis-Team:

DP Irina Vogt
Dipl. Psych. Irina Vogt
Dr. Ralf Vogt
Dr. rer.nat., DP Ralf Vogt
 
Herr Luther
Technische Betreuung
Frau Pötzsch
Büroorganisation
Frau Emich
Raumpflege

 

 

       
       
   
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